Doppellumiger Trachealtubus
Der Doppellumen-Trachealtubus (DLT) wird zur selektiven Lungenbeatmung bei bestimmten chirurgischen Eingriffen verwendet. Es handelt sich um ein spezielles Atemwegsgerät, das eine unabhängige Isolierung und Beatmung der linken und rechten Lunge ermöglicht.
Beschreibung
Produktbeschreibung
Der Doppellumen-Trachealtubus (DLT) wird zur selektiven Lungenbeatmung bei bestimmten chirurgischen Eingriffen verwendet. Es handelt sich um ein spezielles Atemwegsgerät, das eine unabhängige Isolierung und Beatmung der linken und rechten Lunge ermöglicht.

Verwenden Sie die Methode
1) Einführen: Der DLT wird vorsichtig in die Luftröhre des Patienten eingeführt, gesteuert durch direkte Visualisierung oder Techniken wie faseroptische Bronchoskopie oder videogestützte Intubation.
2) Lungenisolierung: Sobald der DLT richtig platziert ist, verfügt er über zwei Lumen oder Kanäle in einem einzigen Schlauch. Ein Lumen befindet sich in der Luftröhre, um eine Lunge zu belüften, während das andere Lumen in den Bronchus reicht und zur anderen Lunge führt. Durch die Blockierung eines Bronchus und die Fortsetzung der Beatmung durch den anderen wird eine selektive Lungenisolierung erreicht.
3) Ein-Lungen-Beatmung (OLV): OLV ist für bestimmte Thoraxoperationen erforderlich, wie z. B. Lungenresektionen oder Ösophagektomien, bei denen Chirurgen ein ungehindertes und nicht kontaminiertes Operationsfeld innerhalb der Brusthöhle benötigen. Der DLT ermöglicht es, die Beatmung der nicht operierten Lunge vorübergehend zu stoppen und gleichzeitig ausschließlich die operierte Lunge zu beatmen.
4) Chirurgischer Zugang: Mit der OLV, die mithilfe eines DLT erreicht wird, können Chirurgen eine Lunge ohne Beeinträchtigung durch die belüftete Lunge operieren. Dies sorgt für eine verbesserte Sichtbarkeit und erleichtert komplexe chirurgische Eingriffe in der Brusthöhle.
5) Lungenschutz: Die selektive Lungenbeatmung mit einem DLT trägt dazu bei, die nicht operierte Lunge vor möglichen Kontaminationen wie Blut oder Flüssigkeiten aus der Operationsstelle zu schützen und verringert so das Risiko von Komplikationen wie Infektionen oder Verletzungen der gesunden Lunge.
Produktspezifikationen
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Endotrachealtubus (mit Lumen) |
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Standard |
Verstärkt |
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Modell Nr |
Größe (Fr) |
Modell Nr |
Größe (Fr) |
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PET-40LC |
4.0 |
PET-40ELC |
4.0 |
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PET-45LC |
4.5 |
PET-45RLC |
4.5 |
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PET-50LC |
5.0 |
PET-50RLC |
5.0 |
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PET-55LC |
5.5 |
PET-55RLC |
5.5 |
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PET-60LC |
6.0 |
PET-60RLC |
6.0 |
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PET-65LC |
6.5 |
PET-65RLC |
6.5 |
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PET-70LC |
7.0 |
PET-70RLC |
7.0 |
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PET-75LC |
7.5 |
PET-75RLC |
7.5 |
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PET-80LC |
8.0 |
PET-80RLC |
8.0 |
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PET-85LC |
8.5 |
PET-85RLC |
8.5 |
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PET-90LC |
9.0 |
PET-90RLC |
9.0 |
Warnungen
Richtige Platzierung: Die Gewährleistung einer genauen Platzierung und Positionierung des DLT ist von entscheidender Bedeutung. Eine Fehlpositionierung kann zu einer unzureichenden Belüftung, einer Verschiebung des Tubus oder einer unbeabsichtigten Migration in den falschen Bronchus führen, was zu einer unzureichenden Isolierung oder einer Schädigung der Lunge führen kann.
Verschiebung des Schlauchs: Es besteht das Risiko einer unbeabsichtigten Verschiebung des DLT während der Operation, was möglicherweise zu einer Beeinträchtigung der Beatmung oder zu Schwierigkeiten bei der korrekten Neupositionierung des Schlauchs führen kann. Eine regelmäßige Kontrolle und eine sichere Fixierung des Tubus sind unerlässlich.
Atemwegsverletzung: Das Einsetzen eines DLT birgt das Risiko einer Atemwegsverletzung, einschließlich Traumata der Stimmbänder, der Luftröhrenschleimhaut oder der Bronchialwände. Eine sorgfältige Technik und Visualisierung beim Einführen können dazu beitragen, das Risiko solcher Verletzungen zu verringern.
Schwierigkeiten beim Einführen: Das Einführen eines DLT kann bei Patienten mit anatomischen Anomalien, eingeschränkter Mundöffnung oder abnormaler tracheobronchialer Anatomie eine Herausforderung darstellen. Um eine erfolgreiche Platzierung zu ermöglichen, können zusätzliche Fähigkeiten und Geräte erforderlich sein, wie z. B. eine faseroptische Bronchoskopie oder Videolaryngoskopie.
Hypoxie und Hyperkapnie: Unzureichende Belüftung, Fehlstellung oder Obstruktion des DLT können zu Hypoxie (niedriger Sauerstoffgehalt) oder Hyperkapnie (erhöhter Kohlendioxidspiegel) führen. Eine kontinuierliche Überwachung und rechtzeitige Erkennung dieser Herausforderungen sind notwendig, um entsprechende Anpassungen und Interventionen sicherzustellen.
Schädigung des Lungengewebes und Barotrauma: Hochdruckbeatmung oder Überdehnung der Lunge können zu einer Schädigung des Lungengewebes oder einem Barotrauma führen. Eine genaue Überwachung des Atemwegsdrucks und der Lungencompliance ist wichtig, um Komplikationen im Zusammenhang mit übermäßigem Druck vorzubeugen.
Aspirationsrisiko: Trotz der Isolierung der Lunge besteht ein potenzielles Risiko einer Aspiration aus der nicht belüfteten Lunge oder anderen Quellen. Um dieses Risiko zu mindern, sind eine sorgfältige Überwachung, der Einsatz geeigneter Versiegelungstechniken und die Bewältigung potenzieller Aspirationsquellen (z. B. aktives Absaugen) wichtig.
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